Wie kam ich zum Ökozon?
1987 kaufte ich mein ehemaliges Pflegepferd Komet im Wissen, dass er ein Schwerst-Ekzemer war (Westfalen Kleinpferd, Jahrgang 1971). Sein Vorbesitzer hatte ihn mit Cortison behandeln lassen, was aber leider auch nicht viel nützte. Längerer Weidegang war für Komet damals unmöglich. Kaum draussen, legte er sich hin und wälzte sich, bis er kaum mehr konnte. Oder er stellte sich an den nächsten Baum und scheuerte, bis tatsächlich alles blutig war. Ans Grasen dachte er nicht einmal, bevor nicht der Mähnenkamm, die Schweifrübe und z.T. auch die Bauchnaht offen waren.
Nach dem Kauf hatte ich viele verschiedene Produkte ausprobiert. Von Homöpathie über diverse Öle und andere speziell bei Sommerekzem angebotene Präparate. Kein Produkt oder Mittelchen half richtig. Entweder war gar keine Besserung bemerkbar oder nur ein klein wenig.
Im Frühjahr 1988 fragte mich ein Kollege, ob ich das Produkt Ökozon (damaliger Name OZON) für ihn testen würde. Er wolle das Produkt in der Schweiz verkaufen, habe aber keine Ahnung von Pferden und Sommerekzem. Ich fing missmutig mit der Behandlung Ende April an. Ich dachte, gut, starten wir einen erneuten, erfolglosen Versuch. Im Mai war noch nichts von Sommerekzem sichtbar und ich nahm an, dass in diesem Jahr das Ekzem einfach später einsetzen würde. Im Juni kratzte Komet dann eines Tages am Schweif. Ich gab ihm sofort wieder öfter die Kräuterflüssigkeit und cremte ihn täglich ein und dachte: "siehst Du, jetzt geht es los, ich habs ja gewusst". Zwei Tage später war alles wieder in Ordnung. Mitte Juni liess ich ihn tagsüber vermehrt auf die Weide und siehe da, er konnte grasen ohne sich zu scheuern. Im Herbst kam dann ein weiterer Ekzemschub, den ich aber mit vermehrter Gabe der Kräuterflüssigkeit und -würfeln und dem täglichen Einreiben problemlos in den Griff bekam. Ich war überglücklich, endlich ein Produkt gefunden zu haben, dass meinem Pferd half.
Aufgrund meiner "Pferdeerfahrung" hat mir mein Kollege den Vertrieb von Ökozon abgegeben. Komets Sommerekzem verbesserte sich in den nächsten Jahren stetig. 1992 durfte er in einen Offenstall umziehen. Seine Weidezeiten teilte er sich selber ein. Bei starkem Insektenflug (16.00 bis 22.30 Uhr und 04.00 - 09.00 Uhr) war er nie auf der Weide anzutreffen. In den folgenden Jahren brauchte ich immer weniger Behandlungsintervalle und somit weniger Ökozon. Von anfangs zwei ganzen Packungen brauchte ich nach etwa 10 Jahren nur noch etwas mehr als eine halbe Packung (je nach Sommer).
Im Januar 2008 musste ich ihn leider einschläfern lassen. Komet wurde 38 Jahre alt und hat mit dem Ökozon noch 20 schöne Sommer erleben dürfen.